Die Konzertharfe

Die Konzertharfe ist ein Saiteninstrument und gehört zu den Zupfinstrumenten. Sie ist mit 175–190 cm Höhe und meist 34–42 kg Gewicht der größte Harfentyp und ebenso eines der größten und schwersten Orchesterinstrumente.

Die Harfe wird im Sitzen gespielt und mit den Fingern gezupft. Dazu wird sie von den Spielenden leicht gekippt und liegt dann zwischen den Beinen auf der rechten Schulter und dem rechten Knie. Die Konzert-Harfe besitzt meist 47 Saiten, von denen zur besseren Orientierung alle „C“ rot und alle „F“ schwarz oder blau sind.

Die Harfe ist eines der ältesten Musikinstrumente der Menschheit. Sie tritt zum ersten Mal im alten Ägypten in Form der Bogenharfe (2850 – 2160 v.Chr.) auf.

Um 1810 erfinden Sebastian und Pierre Erard die vollchromatische Doppelpedalharfe, die sich allgemein durchgesetzt hat und als Vorgängerin der modernen Konzertharfen gilt. Sie besitzt mit fast 7 Oktaven etwa den gleichen Tonumfang wie ein Klavier. Sie wird in Ces-Dur gestimmt. Da jeder Ton mit einem Fuß-Pedal um einen oder zwei Halbtöne erhöht werden kann, ist das Spielen in jeder Tonart möglich.

Es gibt auch Hakenharfen, bei denen die Erhöhung der Töne von Hand ausgeführt wird.

Die Konzertharfe wird im Ensemblespiel, zur Gesangsbegleitung, als Generalbass- und Soloinstrument und im Orchester eingesetzt.

Die Moldau von Bedrich Smetana mit Silke Aichhorn an der Konzertharfe

Weitere Materialien

Lückentext Harfe

Benenne die Teile der Konzertharfe