Das Banjo

Das Banjo ist eine Schlaggitarre und gehört als Saiteninstrument zu den Zupfinstrumenten. Sie hat einen langem Hals mit Bünden, einen Tamburin-ähnlichen Korpus ohne Schallloch und 4-7 Saiten, für die es verschiedene Stimmungen gibt.

Es gibt sehr viele verschiedene Banjoarten, u.a. das Ukulelenbanjo mit 4 Saiten in der Stimmung der Sopran-Ukulele: g‘-c‘-e‘-a‘. Dieses Instrument hat den kurzen Hals einer Ukulele und den Korpus eines Tenorbanjos. Es wurde um 1917 von dem in Hawaii geborenen Alvin D. Keech entwickelt.

Beim Spielen werden die Saiten mit Hilfe eines Plektrums gezupft und das Trommelfell mit der Hand angeschlagen.

Das Banjo wurde von westafrikanischen Sklaven in Amerika entwickelt. Die erste Erwähnung eines Banjos stammt aus dem Jahre 1678 über Musiker auf der karibischen Insel Martinique. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es in Amerika fast ausschließlich von der Landbevölkerung als folkloristisches Instrument gespielt. Um 1860 entstand ein neuer Stil, der bei der städtischen Bevölkerung Nordamerikas und Englands populär wurde.

Heute wird das Banjo vor allem für amerikanische Folkmusik, Bluegrass und irische Folkmusik genutzt.

Willow Osborne spiel Foggy Mountain Breakdown auf dem Banjo