Die Trompete

Die Trompete wird oft als „Königin der Blechblasinstrumente“ bezeichnet. Sie kann sich auch in großen Orchestern durchsetzen und findet in sehr vielen Musikstilen Verwendung.

Schon vor 3500 Jahren spielten die Ägypter auf trompetenartigen Instrumenten. In der Antike spielten diese eine wichtige Rolle als Kriegs- und Tempelinstrumente.

Die Trompete war lange Zeit ein Signalinstrument. Vom Mittelalter bis zum Barock wurde sie dazu genutzt, die Menschen in den Städten z.B. vor Feuer oder Angreifern zu warnen. Deshalb hatten Trompeter eine hohe gesellschaftliche Stellung.

Sie ist das höchste Blechblasinstrument im Orchester und wird in der Blasmusikkapelle bis hin zum Jazz eingesetzt.

Die heutige Form der Trompete ist im Prinzip die gleiche wie seit etwa 1815. Sie besteht aus einer zylindrischen Röhre und drei Ventilen zur Rohrverlängerung.

Das Rohr der Trompete ist insgesamt 1,34 Meter lang und damit nur 3 Zentimeter kürzer als das Posaunenrohr. Es hat eine Bügelform mit 2 Windungen. Aus dem breiten Schalltrichter am unteren Ende gelangt der Ton an die Luft.

Der Ton wird, wie bei allen Blechblasinstrumenten, am Mundstück mit den Lippen erzeugt. Die verschiedenen Töne werden durch das unterschiedliche Anspannen der Lippen, unterschiedlichen Blasdruck und das Drücken der Ventile erreicht. Bläst man in die Trompete und drückt ein Ventil, so nimmt die Luft einen längeren Weg und der Ton wird tiefer. Man kann mindestens 3 Oktaven auf der Trompete spielen, manche sogar bis zu 5 Oktaven.

Eine spezielle Trompete ist die Piccolotrompete. Sie hat eine höhere Stimmung und einen schmaleren Schalltrichter. In den hohen Lagen klingt sie besser und sauberer als die normale Trompete. Sie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt, um die hohen Trompetentöne der Barockmusik besser zur Geltung zu bringen.

J. Haydn: Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur mit Peter Mönkediek an der Trompete

Weiteres Material

Lückentext Trompete

Benenne die Teile der Trompete